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Sie wollten immer schon mal wissen, wie man auf einer Burg gelebt hat? Dann treten Sie ein in die mittelalterliche Veste und begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise auf der Sie Geschichte hautnah erleben können. Das OberHausMuseum, welches nur 25 km von Ihrem Hotel entfernt liegt, erwartet Sie schon! Stellen Sie sich eine umbaute Fläche von 65.000 Quadratmetern vor – dies ist nämlich die Größe der Veste |
Oberhaus, welche dadurch zur größten und mächtigsten Burganlagen Europas zählt. Einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der Veste markiert das Jahr 1802. Durch die Säkularisation büßte der Bischof auch in Passau seine weltliche Macht ein. Nachdem Kaiser Napoleon Bonaparte die Veste zunächst als Grenzfestung gegen Österreich nutzte, wurde sie 1822 zum Staatsgefängnis für politisch Gefangene und zur Militärstrafanstalt umfunktioniert. Bis 1918 war die Veste Oberhaus unter dem Beinamen "Bastille Bayerns" bekannt und gefürchtet. 1932 schließlich übernahm die Stadt Passau das Oberhaus und richtete ihr Museum ein. Seit 1991 werden neben diversen Dauerausstellungen zu Handel und Wandel der Stadtgeschichte wechselnde historische Sonderausstellungen präsentiert. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten... sehen Sie selbst und werden Sie Teil einer Veste, zumindest für mehrere Stunden, die zwar immer umkämpft allerdings nie bezwungen wurde. »Lesen Sie mehr über das Oberhausmuseum in Passau.
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Hier nun ein weiterer heißer Tipp, wie ein unvergesslicher Tag im schönen Rottal erlebt werden kann. Nehmen Sie aktiv am Leben in einem Museum teil. Sie sagen, dass geht doch nicht, Museen können nur passiv wahrgenommen werden? Dann liegen Sie leider falsch. Machen Sie sich auf den Weg nach Massing denn schon in 50 km Entfernung wartet ein Einblick in ein Leben, wie es früher einmal war. Besuchern werden dort |
vor Ort geführte Rundgänge durch das Gelände und die Gebäude des »Freilichtmuseums angeboten. Mit den Führern können Sie ganz individuell vereinbaren, welche inhaltlichen Schwerpunkte gesetzt werden sollen. Sie können dabei sogar bestimmen, ob ein Rundgang lang oder kurz sein soll, ob er eher Sie oder Ihre Kinder ansprechen soll oder ob landschaftstypische und kulturgeschichtliche Besonderheiten vorrangig ausgeführt werden sollen. So entstehen maßgeschneiderte Rundgänge, die für jeden zu einem eindrücklichen Erlebnis werden, weil sie spontan zu gestalten sind. Alle Museumsbegleiter/-innen sind selbst (ehemalige) Bauern und Bäuerinnen oder zumindest in einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen. Dadurch können sie ihr Fachwissen über die vergangenen Wohn- und Wirtschaftsweisen ihrer Eltern und Großeltern auch lebendig vermitteln.
Als Einheimische sind sie darüber hinaus prädestiniert, solide Informationen über die Region und ihre Besonderheiten weiterzugeben. Aus erster Hand erfahren Sie so fast nebenbei vieles über Land und Leute. Zusätzlich vermitteln Ihnen die Begleiter das in professionellen Schulungen erworbene Wissen, über das Museum, seine Geschichte und seine Aufgaben. Tierisch gut ist auch die Belebung des Museumsgeländes mit Tieren. Wie die ausgestellten Häuser und Objekte, so gehören natürlich auch die passenden Hausgenossen des Menschen fest zum Ambiente dazu. Schließlich waren sie früher untrennbar mit dem Alltagsleben auf dem Land verbunden. Lassen Sie sich auf interessante Erkenntnisse und neue Beobachtungen ein und gewinnen Sie einen Einblick in ein Leben wie es früher einmal war.
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Sehr über einen Besuch hätte sich sicherlich die Künstlerin Berta Hummel gefreut. Das »Hummelhaus im 70km entfernten Massing ist seit 125 Jahren im Besitz der Familie Hummel. Mit der Umgestaltung eines Teils des Hauses zum Berta-Hummel Museum fand 1994 der künstlerische Nachlass Berta Hummels einen liebevoll betreuten Ausstellungsort. Am „Originalschauplatz“ werden Sie sehen, dass diese Frau vielmehr geschaffen hat als Zeichnungen, die dann Vorlagen für die weltberühmten Hummelfiguren waren. Zu danken hat Sie diesen Werdegang auch sicherlich Ihren Eltern, die schon früh Ihr großes Talent fürs Zeichnen und Malen erkannt hatten. Nach der Schulzeit erlaubten sie ihr nämlich die Akademie für angewandte Kunst in München zu besuchen – für die damalige Zeit alles andere als eine |
Selbstverständlichkeit. Wissen Sie eigentlich wie die allseits beliebten Hummel Figuren hergestellt werden? Schaukästen im Inneren des Museum gewähren Ihnen darüber einen interessanten Einblick. Besichtigt werden kann die Abfolge des Fabrikationsvorgangs einer Hummel-Figur in allen Stadien der Fertigung vom Tonmodell bis zur fertigen Figur. Falls Sie gleich vor Ort eine Figur lieb gewonnen haben, so können Sie sie dank des Museum Shops, gleich Ihr eigen nennen oder sie haben vielleicht ein Mitbringsel besonderer Art entdeckt.
Eine große Attraktion zu jeder Jahreszeit ist auch in Tittling im Bayrischen Wald zu finden. Nur 45 km trennen Sie von diesem »Museumsdorf im Dreiburgenland. Es umfasst auf 25 ha über 150 Gebäude aus der Zeit von 1580 bis 1850 und eine volkskundliche Sammlung mit 60.000 Objekten. Das Museum welches bereits 1974 von Georg Höltl mit der Restaurierung der 500 Jahre alten Rothaumühle gegründet worden ist, steht noch genau an seinem ursprünglichen Standort. Seither wurden zahlreiche Gebäude aus dem gesamten Bayerischen Wald in das Museum transferiert. Zu sehen sind Bauernhäuser, Tagelöhnerhäuser, Kapellen, die älteste Dorfschule Deutschlands, Werkstätten und Mühlen. Die volkskundliche Sammlung umfasst Sakralgegenstände, Bauernmöbel und Hausrat, Kleidung, landwirtschaftliches Gerät, Schmuck, Glasarbeiten und Fuhrwerke. In den Häusern erhält man einen Einblick in den bäuerlichen Hausrat. Neben den Möbeln werden auch Trachten, Kleidung und Wäsche ausgestellt. Verschiedenste Handwerksberufe werden mit Hilfe von alten Geräten und Werkzeugen in regelmäßigen Vorführungen wieder zum Leben erweckt. Besonders für die Kinder ist dies ein aufregendes Erlebnis. Aber selbst für Erwachsene ist es immer wieder interessant, die alten Handwerkstätigkeiten zu erleben zumal die gesamte Ausstellung umfassend das Wohnen und Wirtschaften der Groß – und Kleinbauern, Tagelöhner, Dienstboten und Handwerker dokumentiert.
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Kenner wissen es: Ein »Ausflug nach Aldersbach lohnt sich immer. 20 km in Kauf nehmen - warum fragen Sie? Nirgendwo lernen Sie bayrische Gemütlichkeit, Geselligkeit und das niederbayrische Gemüt besser kennen als dort. Die vollmundige Bräustüberl-Maß, gebraut nach alten Rezepten aus der Zeit der Zisterziensermönche begeistert jeden Besucher und vielleicht bald auch Sie. Die Brauerei |
Aldersbach hat nachweislich schon 1268 bestanden und zählt damit zu den ältesten Brauereien der Welt. Eine alte Brautradition geht hier eine wahrlich gelungene Verbindung mit modernster Brautechnik ein. Neben dem „aktiven“ Besuch der Brauerei sollte man sich einen Besuch im privaten Brauerei-Museum, welches auch von Fachleuten sehr geschätzt wird, nicht entgehen lassen. Im ehemaligen Sudhaus und Kellergebäude der Klosterbrauerei sehen Sie historische Brauereigeräte, Schäfflerwerkzeuge und Geräte zur Eisgewinnung. Als einen geselligen Höhepunkt empfehlen wir Ihnen einen gemütlichen Umtrunk im Bräustüberl, denn Sie wissen ja: in geselliger Runde schmeckt Bier und besonders das Aldersbacher Bier besonders gut.
Über eine enorme Anziehungskraft verfügt auch das in etwa 50 km entlegene »Archäologiemuseum in Landau. Diese Museum ist seit 1995 im ehemaligen "Kastenhof" untergebracht. Dessen museumspädagogisches Konzept gilt als eines der modernsten Bayerns. Als Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München bietet es neben vielen interessanten Funden zusätzlich wechselnde Ausstellungen, sowie ein original nachgebautes Keltenhaus.
Das »Glasmuseum Passau beherbergt die weltweit größte Sammlung zum Böhmischen Glas. Das Museum befindet sich im historischen Gebäudekomplex "Wilder Mann" mitten in der Altstadt von Passau. Über 30.000 Gläser, davon über 13.000 ausgestellt, geben einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Epochen der böhmischen Glaskunst von 1700 bis 1950: vom Barock, Rokoko, Empire, Biedermeier, Historismus, Jugendstil, Art Deco bis zur Moderne. Den Schwerpunkt bildet das 19. Jahrhundert bis zum Jugendstil, die Zeit der Hochblüte der böhmischen Glaskunst.
Das weltberühmte Glasmuseum Passau wurde am 15. März 1985 durch Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond, eröffnet. Museumsgründer ist Georg Höltl, auch Erfinder der weltbekannten Rollenden Hotels. Georg Höltl hatte den Gebäudekomplex bestehend aus vier Altstadthäusern, eines davon das traditionsreiche "Hotel Wilder Mann", unter beispielhafter Erhaltung der historischen Bausubstanz innerhalb von zwei Jahren aufwendig saniert und so einen idealen Rahmen für seine Glassammlung geschaffen.
Das Glasmuseum Passau befindet sich zusammen mit dem Hotel Wilder Mann im historischen Gebäudekomplex Wilder Mann. 1/3 des Gebäudes wird als Hotel, 2/3 als Museum genutzt. Ebenfalls im Gebäudekomplex 'Wilder Mann' befindet sich die größte deutschsprachige Kochbuchsammlung, die zum Teil im Glasmuseum ausgestellt ist.
In einem der schönsten Altstadthäuser Passaus ist seit 1990 das »Museum Moderner Kunst - Stiftung Wörlen beherbergt. Auf drei Etagen werden in atmosphärevollem Ambiente jährlich rund zehn Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert. Durch umfassende Einzelausstellungen zu Gustav Klimt, Franz von Stuck, Egon Schiele, George Grosz u. a. hat sich das Museum europaweit großes Ansehen erarbeitet. Die Sammlung des Ausstellungshauses umfasst Arbeiten aus der Zwischenkriegszeit, vor allem das Werk Georg Philipp Wörlens (1886 - 1954) und seiner Künstlerfreunde sowie Arbeiten jüngerer Künstlerinnen aus Süddeutschland und Österreich.
Die Stadt Passau hatte durch ihre Lage und Handelsbeziehungen in früherer Zeit auch große kulturelle Bedeutung. Sie war auch auf diesem Gebiet Knotenpunkt zwischen Ost und West, Nord und Süd. Hier vermischten sich Einflüsse aus Böhmen und Italien, Ungarn, Österreich und Bayern. Diese Tradition vor allem im Bereich der bildenden Kunst wieder aufzunehmen und beizutragen zu einem weltoffenen Klima, war die Absicht des Architekten Hanns Egon Wörlen als er 1988 die Stiftung Wörlen - Museum Moderner Kunst ins Leben rief. Hanns Egon Wörlen (geb. 1915 in Marnheim/Rheinpfalz) ist der Sohn des Malers und Graphikers Georg Philipp Wörlen (1886-1954), der besonders in den 20er Jahren große künstlerische Ausstrahlung hatte und bei dem sich Maler, Bildhauer und Schriftsteller aus ganz Deutschland und Österreich trafen.
Arch. Dipl.-Ing. BDA Hanns Egon Wörlen - Zeit seines Lebens war ihm die Kunst ein wesentliches Anliegen, als erfolgreicher Architekt wurde er zum wichtigsten Kunstförderer der Region. 1988 konnte er das renovierungsbedürftige Altstadthaus in der Bräugasse 17 erwerben, um sein Ziel, der Europastadt Passau auf dem Gebiet der bildenden Kunst wieder überregionale Bedeutung zu geben, zu verwirklichen. Dieses Gebäude im Herzen der Altstadt, direkt an der Donau gelegen, eignet sich nicht nur aufgrund seiner Lage, sondern auch aufgrund seines repräsentativen Charakters und seiner Großzügigkeit besonders als Museum in einer historischen Stadt. Dank wesentlicher öffentlicher Förderung und erheblichen Eigenmitteln konnte der Gebäudekomplex in denkmalpflegerisch vorbildlicher Weise renoviert werden. Seit seiner Eröffnung im Juni 1990 wird das Museum Moderner Kunst immer wieder von den Medien und Besuchern als eines der schönsten Museen Deutschlands bezeichnet.
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